Neben der Versorgung der ÖAMTC Techniker mit Werkzeugen und Ersatzteilen, sind auch weitere Einsatzfelder wie die Anleitung zur Versorgung bei Unfällen oder die Absicherung von Gefahrenstellen denkbar. Falls im Zuge einer Panne nur kleine Reparaturen oder eine Starthilfe von Nöten sind, kann sich das ÖAMTC Mitglied optional dazu entscheiden, diese selbst zu beheben. Die Service Drohne wird in diesem Szenario mit den benötigten Ersatzteilen und einer Augmented Reality Brille bestückt und auf direktem Weg zum Mitglied geschickt. Ein Service-Techniker steht dem ÖAMTC Mitglied via Datenbrille bei der Behebung des Problems zur Seite.

Ähnlich verläuft der Einsatz bei einem Unfall. Die Drohne ist noch vor dem Eintreffen der Rettung bei den Ersthelfern und kann diese mit einer Datenbrille mit Anleitung zur Erstversorgung und passendem Verbandsmaterial beliefern. Über die Brille erhalten die Ersthelfer beruhigende Worte und professionielle Instruktionen eines Arztes.

Die Drohnen sichern außerdem Pannen- und Unfallstellen ab, indem sie mit Signallichtern auf die Gefahrenstelle aufmerksam machen und diese ausleuchten. Zudem überbrücken sie in den kalten Wintermonaten die Wartezeiten auf den „Gelben Engel“, indem sie Wärmedecken und heiße Getränke zu den ÖAMTC Mitgliedern an den Einsatzort bringen. Die Service Drohnen sind für die ÖAMTC Techniker ein unterstützendes Werkzeug und tragen zur Sicherung der Mobilität der ÖAMTC Mitglieder bei.

Durch den Einsatz von Service Drohnen entstehen außerdem interessante neue Beschäftigungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Drohnenpiloten, technische und medizinische Assistenten, oder Beschäftigungen in Wartung und Logistik.